
NUS ist ein zeitgenössisches Tanzstück, das menschliche Verbindungen durch den Körper thematisiert. In diesem Sinne untersucht er, wie Knoten unsere Beziehungen stützen, begrenzen und verändern. Außerdem schafft das Werk einen Raum, in dem Zeit ihre Starrheit verliert und zu Wahrnehmung wird.
Die Darsteller zeigen körperliche und emotionale Zerbrechlichkeit durch unterstützende Bewegungen, Anspannung und gemeinsames Gleichgewicht. Tatsächlich erscheint die Umarmung als zentrale Geste, die in der Lage ist, zu stützen, zu befreien und zu versöhnen. So offenbart jeder Kontakt Vertrauen, Risiko und Bedürfnis des anderen.
Andererseits reflektiert das Werk aus poetischer Sicht über das Ich, den Anderen und den kreativen Akt. Darüber hinaus entwickelt NUS, koproduziert vom Teatre Principal, eine szenische Sprache, in der der Körper zum Ort der Begegnung wird.
· Originalidee: Maya Triay und Mariona Jaume treiben das Konzept und das kreative Universum der Show voran.
Kreation und Interpretation: Laura Llodrà, Mariona Jaume und Maya Triay entwickeln und realisieren das Bühnenkonzept.
· Dramaturgie: Natalia Menéndez strukturiert den narrativen und poetischen Diskurs des Werks.
· Musikalische Komposition: Miquel Bennàssar gestaltet die Klanglandschaft der Show.
· Musikalische Darbietung (Gesang): Irene Mas sorgt für die Live-Gesangsdarbietung.
· Choreografische Assistenz: Sergio R. Suárez unterstützt und verfeinert die Bewegungssprache.
· Lichtgestaltung: Mauricio Pérez gestaltet die visuelle Atmosphäre der Bühne.
· Bühnenbild: Regina Dejiménez gestaltet den Raum und seine physischen Elemente.
· Garderobe: Claire O’Keefe definiert die ästhetische Identität der Darsteller.
· Fotografie: Joe Curtin dokumentiert und vermittelt visuell die Essenz der Show.